Ziele des Bürgerdialogs

Mit dem Bürgerdialog ging das Beteiligungsangebot des Landes beim Bau der A 33 Nord noch über das freiwillige Beteiligungsangebot hinaus, welches bisher schon bestand. Der Bürgerdialog sollte vor allem für Transparenz sorgen, die Bürgerschaft umfassend, ausgewogen und verständlich informieren und ihnen mehr Möglichkeiten zur Mitgestaltung geben. Geplant und koordiniert wurde der Bürgerdialog durch das Dialogforum.

Neben einer ersten Informationsbroschüre (PDF, 2.0 MB) sollten Informationsveranstaltungen über den Planungsstand und die verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten informieren. Auf den Veranstaltungen konnten sowohl Kritiker als auch Befürworter ihre Argumente und Standpunkte zur A 33 Nord darstellen und diskutieren.

Auf gesonderten Fachveranstaltungen (zu Themen wie Naturschutz, Lärmschutz oder Verkehr) beantworteten Experten und Fachplaner die Fragen der Bürger. Betroffene und interessierte Menschen konnten hier sowohl ihre Bedenken als auch ihre Anregungen vortragen. Sie wurden auch darüber informiert, inwieweit diese tatsächlich berücksichtigt werden.

Ein Planungsworkshop diente der Entwicklung bürgerfreundlicher Lösungen. Er befasste sich mit den neu zu gestaltenden Wegenetzen.

Die beteiligten Behörden wollten den Gestaltungsspielraum ausschöpfen, der ihnen im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben offen steht. Ziel war es, so breit wie möglich zu informieren, Ideen und Vorschläge in die Planung einfließen zu lassen und gemeinsam mit Bürgern und Experten gute Lösungen zu entwickeln.

Weiterhin sollen die Planfeststellungsunterlagen  – früher als im formellen Verfahren vorgesehen – veröffentlicht und in Bürgersprechstunden erläutert werden.

Zum Abschluss des Bürgerdialogs zur A 33 Nord wurde auch eine weitere Broschüre herausgegeben.

Nach dem Gesehenvermerk des Bundesministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geht der Bürgerdialog zur A 33 Nord in der Genehmigungsplanung nun in eine neue Phase - hier liegt der Schwerpunkt auf der Information. So werden in einer Fachinformationsveranstaltung die Aktualisierungen des Verkehrsgutachtens und des Lärmschutzkonzeptes vorgestellt. Außerdem sollen zum Abschluss der Genehmigungsplanung und vor Beantragung des Planfeststellungsverfahrens die Unterlagen und Themenschwerpunkte noch einmal im Rahmen eines Infomarktes präsentiert werden.

Die Auslegung der Planunterlagen im Planfeststellungsverfahren wird dann mit Bürgersprechstunden in den betroffenen Gemeinden begleitet.